Rotklee in den Wechseljahren: Wirkung, Studien, Erfahrungen & Anwendung
Velmena RedaktionsteamDie Wechseljahre können ganz unterschiedliche Veränderungen mit sich bringen. Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Schlafprobleme oder Veränderungen des Wohlbefindens gehören zu den Beschwerden, mit denen sich viele Frauen in dieser Lebensphase beschäftigen. Eine Pflanze taucht dabei immer wieder auf: Rotklee (Trifolium pratense). Er enthält sogenannte Isoflavone – sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Phytoöstrogene. Aufgrund ihrer strukturellen Ähnlichkeit mit körpereigenem Östrogen wird seit vielen Jahren untersucht, welche Rolle Rotklee insbesondere bei vasomotorischen Beschwerden wie Hitzewallungen spielen könnte.
Was ist Rotklee?
Der Rotklee (Trifolium pratense) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und wächst auf Wiesen in ganz Europa. Fast jeder kennt seine auffälligen rosa Blüten, die man bei Sommerspaziergängen sehen kann. Weniger bekannt ist jedoch, dass Rotklee seit Jahrhunderten in der traditionellen Kräutermedizin verwendet wird. Früher wurde Rotklee unter anderem in Form von Aufgüssen, Tees oder Tinkturen verwendet. Heute interessieren sich Wissenschaftler vor allem für seine Isoflavone, die in standardisierten Nahrungsergänzungsmitteln in deutlich höheren Mengen enthalten sind als beispielsweise in Kapseln.
Welche Isoflavone enthält Rotklee?
Rotklee enthält zahlreiche bioaktive Pflanzenstoffe. Vier Isoflavone wurden besonders eingehend untersucht:
- Biochanin A
- Formononetin
- Genistein
- Daidzein
Biochanin A und Formononetin gelten als die charakteristischen Isoflavone des Rotklees. Im Körper können sie teilweise in Genistein und Daidzein umgewandelt werden, zwei Substanzen, die auch in Soja vorkommen.
Darüber hinaus enthält Rotklee unter anderem:
- Flavonoide
- Phenolsäuren
- Cumarine
- Ätherische Pflanzenstoffe
- Mineralstoffe und Spurenelemente in geringen Mengen
Die meisten wissenschaftlichen Untersuchungen beziehen sich allerdings auf standardisierte Rotklee-Extrakte, deren Isoflavongehalt genau definiert ist. Ergebnisse solcher Studien lassen sich daher nicht ohne Weiteres auf Rotklee-Tee oder frische Blüten übertragen.

Warum interessiert sich die Wissenschaft für Rotklee in den Wechseljahren?
Während der Wechseljahre nimmt die körpereigene Östrogenproduktion kontinuierlich ab. Diese natürliche hormonelle Veränderung geht mit vielen typischen Symptomen einher, darunter vor allem Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen. Da Rotklee Isoflavone enthält, deren chemische Struktur der des menschlichen Östrogens ähnelt, wird derzeit untersucht, ob diese mit bestimmten Östrogenrezeptoren im Körper interagieren können. Dabei ist eine Unterscheidung wichtig:

Aktuelle Forschungsarbeiten gehen davon aus, dass Isoflavone bevorzugt an den Östrogenrezeptor β (ER-β) binden. Dieser kommt unter anderem in den Knochen, im Gehirn und in den Blutgefäßen vor. Ob und inwieweit diese selektive Bindung klinisch relevante Auswirkungen hat, ist Gegenstand aktueller Forschungen.
Rotklee und Hitzewallungen: Warum ist das der wichtigste Forschungsbereich?
Wenn von Rotklee die Rede ist, geht es fast immer um Hitzewallungen. Der Grund dafür ist einfach: Es handelt sich um eines der häufigsten Symptome der Wechseljahre. Schätzungen zufolge leiden zwischen 70 % und 80 % aller Frauen während der Perimenopause oder Postmenopause unter vasomotorischen Symptomen wie Hitzewallungen oder nächtlichem Schweißausbruch. Bei einigen Betroffenen treten diese Symptome mehrmals täglich auf und können den Schlaf, die Konzentrationsfähigkeit und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Genau aus diesem Grund konzentrieren sich die meisten klinischen Studien auf folgende Frage:
Kann ein standardisierter Rotklee-Extrakt die Häufigkeit oder Intensität von Hitzewallungen beeinflussen?
Die Ergebnisse sind sehr interessant: Mehrere Metaanalysen kommen zu dem Schluss, dass Rotklee-Extrakte die Anzahl der täglichen Hitzewallungen im Durchschnitt moderat reduzieren können, insbesondere bei Frauen mit stärkeren Beschwerden und nach einer Einnahmezeit von etwa zwölf Wochen. Gleichzeitig betonen die Autoren, dass weitere hochwertige Studien erforderlich sind, um diese Ergebnisse zu bestätigen. Quelle: Zur Studie
Neu ergänzt: Eine 2026 veröffentlichte Meta-Analyse wertete neun randomisierte kontrollierte Studien mit Frauen zwischen 40 und 65 Jahren aus. Die untersuchten Isoflavondosen lagen zwischen 37,1 und 160 mg pro Tag und die Studiendauer zwischen zwölf Wochen und zwölf Monaten. Insgesamt zeigte sich ein kleiner bis moderater statistisch signifikanter Effekt zugunsten von Rotklee auf die Häufigkeit von Hitzewallungen. Zur Studie.
Was sagt die Wissenschaft? Rotklee in den Wechseljahren: Eine Auswertung der Studien
Rotklee ist eine der am besten untersuchten Pflanzen im Zusammenhang mit Wechseljahresbeschwerden. In den letzten 20 Jahren wurden zahlreiche klinische Studien dazu veröffentlicht. Zudem haben Wissenschaftler mehrere systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen erstellt. Diese gelten in der evidenzbasierten Medizin als besonders aussagekräftig, da sie die Ergebnisse vieler Einzelstudien zusammenfassen und statistisch auswerten.
Die zentrale Frage, die immer wieder gestellt wird, lautet:
Kann Rotklee-Extrakt Frauen in den Wechseljahren helfen? Und wenn ja, bei welchen Symptomen?
Die kurze Antwort lautet: Die Studien deuten auf einen möglichen Nutzen hin, insbesondere bei Hitzewallungen. Gleichzeitig sind die Studienergebnisse nicht einheitlich. Unterschiede in der Dosierung, der Qualität des Extrakts, der Studiendauer und den Teilnehmerinnen erschweren eine eindeutige Bewertung.

Kann Rotklee auch andere Wechseljahresbeschwerden beeinflussen?
Neben Hitzewallungen untersuchten die Wissenschaftler auch andere Symptome.
Schlafqualität
Einige Studien weisen auf eine Verbesserung der Schlafqualität hin. Diese Effekte waren jedoch größtenteils weniger ausgeprägt als bei den Hitzewallungen. Zudem wurden in den Studien unterschiedliche Fragebögen verwendet, sodass die Ergebnisse nur begrenzt vergleichbar sind. Daher lässt sich derzeit nicht mit Sicherheit feststellen, ob Rotklee eine eigenständige Wirkung auf Schlafstörungen hat.
Stimmung und Lebensqualität
In mehreren Studien kamen standardisierte Fragebögen zum Einsatz, wie beispielsweise die Menopause-Bewertungsskala (MRS) oder der Kupperman-Index. Einige der Studien zeigten Verbesserungen in folgenden Bereichen:
- allgemeines Wohlbefinden
- Stimmung
- Lebensqualität
Da diese Parameter jedoch subjektiv bewertet werden und gleichzeitig die Hitzewallungen nachlassen können, ist es schwierig zu bestimmen, ob Rotklee einen direkten Einfluss auf die Stimmung hat oder ob sich die Frauen einfach besser fühlen, weil die lästigen Symptome nachlassen.
Auch in dieser Hinsicht halten die Wissenschaftler weitere Forschungsarbeiten für notwendig.
Vaginale Beschwerden
Darüber hinaus haben einige kleinere Studien folgende Aspekte untersucht:
- vaginale Trockenheit
- sexuelle Beschwerden
- Beschwerden beim Geschlechtsverkehr
Die bisher erzielten Ergebnisse sind jedoch widersprüchlich. Während einige Studien Verbesserungen feststellten, konnten andere keinen statistisch signifikanten Unterschied gegenüber dem Placebo nachweisen. Daher ist es derzeit nicht möglich, verlässliche Schlussfolgerungen zu diesem Thema zu ziehen.
Was sagen Verbraucherzentrale und Experten zu Rotklee?
Ein wichtiger Aspekt, der oft übersehen wird, ist die Bewertung durch unabhängige Institutionen. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass die bisher durchgeführten Studien zwar interessante Hinweise liefern, insgesamt jedoch noch nicht ausreichen, um eine allgemeine Empfehlung zu Rotklee-Präparaten bei Wechseljahresbeschwerden abzugeben.
Diese Einschätzung bedeutet jedoch nicht, dass Rotklee als unwirksam gilt. Vielmehr spiegelt sie die wissenschaftliche Sorgfalt wider, keine abschließenden gesundheitsbezogenen Aussagen zu treffen, solange nicht mehrere hochwertige Studien zu übereinstimmenden Ergebnissen kommen. Genau daran wird derzeit weiter geforscht.
Die richtige Anwendung von Rotklee: Was sollten Frauen in den Wechseljahren beachten?
Wer sich für Rotklee interessiert, stößt schnell auf eine große Vielfalt an Produkten: Tee, Kapseln, Tabletten, Tropfen oder Pulver. Hinzu kommen große Unterschiede im Isoflavongehalt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich viele Frauen fragen: Welche Darreichungsform wurde in wissenschaftlichen Studien tatsächlich untersucht? Die Antwort ist eindeutig: Die meisten klinischen Studien wurden mit standardisierten Rotklee-Extrakten durchgeführt. Das bedeutet, dass der Isoflavongehalt genau definiert und kontrolliert war. Diese Standardisierung ist wichtig, da der natürliche Isoflavongehalt der Pflanze je nach Anbaugebiet, Erntezeitpunkt und Verarbeitung erheblich variieren kann. Daher lassen sich die Ergebnisse der Studien nicht ohne Weiteres auf Rotklee-Tee oder lose Pflanzenteile übertragen.

Welche Dosierungen wurden in den Studien untersucht?
Ein Überblick über die wissenschaftliche Literatur zeigt, dass die Dosierungen erheblich variierten. In den meisten Studien wurden standardisierte Extrakte aus Rotklee mit 40 bis 80 Milligramm Isoflavonen pro Tag verwendet, in einigen Fällen auch höhere Mengen. In der bereits erwähnten Metaanalyse von Ghazanfarpour und seinen Kollegen wurde festgestellt, dass Studien mit 80 Milligramm Isoflavonen pro Tag häufiger positive Ergebnisse zeigten als Studien mit niedrigeren Dosierungen. Gleichzeitig betonen die Autoren, dass sich daraus keine allgemeine Empfehlung zur Dosierung ableiten lässt, da sich die Präparate und die Studiendesigns erheblich unterschieden.
Bei der Auswahl eines Nahrungsergänzungsmittels sollte man daher nicht so sehr darauf achten, dass die Mengen möglichst hoch sind, sondern darauf, dass es sich um einen standardisierten Extrakt mit transparenten Herstellerangaben und einer klaren Zusammensetzung handelt.
Wie lange dauert es, bis Rotklee seine Wirkung entfaltet?
Diese Frage wird besonders häufig gestellt. Die meisten Studien untersuchten Einnahmezeiträume zwischen 8 und 16 Wochen. In der Regel waren Verbesserungen nicht bereits nach wenigen Tagen zu beobachten, sondern – sofern sie eintraten – erst nach mehreren Wochen. Dies ist auch biologisch plausibel. Pflanzliche Wirkstoffe wirken nicht wie klassische Medikamente, die eine sofortige Wirkung entfalten. Wenn Rotklee die Wechseljahresbeschwerden beeinflusst, scheint diese Wirkung schrittweise einzutreten.
Aus den bisher durchgeführten Studien lässt sich daher Folgendes ableiten:
- Eine Beurteilung nach wenigen Tagen ist nicht sehr aussagekräftig.
- In wissenschaftlichen Studien wurde Rotklee in der Regel über mehrere Wochen hinweg regelmäßig eingenommen.
- Es lässt sich im Voraus nicht vorhersagen, ob eine Frau individuell von Rotklee profitieren wird.
Rotklee oder Soja: Was sind die Unterschiede?
Sowohl Rotklee als auch Soja enthalten Isoflavone und werden daher oft miteinander verglichen. Es gibt jedoch einige Unterschiede.
Rotklee: Die für Rotklee charakteristischen Isoflavone sind vor allem Biochanin A und Formononetin. Im Körper können sie teilweise in Genistein und Daidzein umgewandelt werden.
Soja: Soja hingegen enthält von Natur aus größere Mengen an Genistein und Daidzein.
Es ist noch unklar, ob diese Unterschiede klinisch relevant sind. Beide Pflanzen sind Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen im Zusammenhang mit Wechseljahressymptomen, wobei die Studienergebnisse sowohl für Soja als auch für Rotklee allgemein als vielversprechend, jedoch nicht schlüssig angesehen werden. Ein direkter Vergleich zwischen beiden Pflanzen ist schwierig, da sich die verwendeten Extrakte, die Dosierungen und die Studienpopulationen erheblich unterscheiden.

Hat Rotklee Nebenwirkungen?
Beginnen wir mit der guten Nachricht: In den meisten klinischen Studien wurde Rotklee im Allgemeinen gut vertragen. Die berichteten Nebenwirkungen waren größtenteils leicht und vorübergehend. Dazu gehörten beispielsweise:
- Magen-Darm-Beschwerden
- Leichte Kopfschmerzen
- Übelkeit
- Gelegentliche Hautreaktionen
In den meisten Studien wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen beobachtet. Das bedeutet jedoch nicht, dass Rotklee uneingeschränkt für alle Frauen geeignet ist.
Wann sollte man vor der Einnahme einen Arzt konsultieren?
Da Rotklee Isoflavone enthält, wird seit vielen Jahren untersucht, ob diese einen Einfluss auf hormonabhängige Erkrankungen haben könnten. Die bisherigen Forschungsergebnisse liefern hierzu kein einheitliches Bild. Daher sollten Frauen vor der Einnahme ihren Arzt konsultieren, insbesondere in den folgenden Situationen:
- bei einer bestehenden oder früheren hormonabhängigen Krebserkrankung (z. B. Brust- oder Gebärmutterkrebs),
- während einer antihormonellen Behandlung,
- bei vaginalen Blutungen unbekannter Ursache,
- während der Schwangerschaft und Stillzeit,
- bei Einnahme bestimmter Medikamente, insbesondere wenn Zweifel hinsichtlich möglicher Wechselwirkungen bestehen.
Diese Hinweise dienen der Vorsicht und bedeuten nicht automatisch, dass Rotklee in diesen Situationen ungeeignet ist. Vielmehr sollte die individuelle Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses gemeinsam mit Ärzten erfolgen.

Worauf solltest du beim Kauf eines Rotkleepräparats achten?
Das Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln mit Rotklee ist groß. Die Qualität kann jedoch erheblich variieren. Achten Sie besonders auf folgende Punkte:
- Standardisierter Extrakt: In wissenschaftlichen Studien wurden hauptsächlich standardisierte Extrakte verwendet. Diese gewährleisten eine konstante Zusammensetzung und erleichtern die Vergleichbarkeit.
- Transparente Angaben: Ein hochwertiges Produkt muss klar angeben, wie viel Rotklee-Extrakt es enthält, wie hoch sein Isoflavongehalt ist und welche weiteren Inhaltsstoffe es enthält.
- Nicht automatisch „mehr = besser“: Eine besonders hohe Dosierung ist nicht automatisch ein Qualitätsmerkmal.
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Einzelpräparat oder Komplex bewusst wählen: Rotklee wird sowohl allein als auch gemeinsam mit Pflanzen wie Yamswurzel oder Mönchspfeffer angeboten. Ein Komplex ist nicht automatisch wirksamer – entscheidend sind Zusammensetzung, Dosierung und deine individuelle Situation.
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Rotklee und Yamswurzel - sinnvolle Kombination?
Einige Hersteller kombinieren Rotklee mit anderen Vitaminen oder pflanzlichen Wirkstoffen, die speziell für Frauen in den Wechseljahren ausgewählt wurden. Diese Kombinationspräparate können hilfreich sein, wenn sie eine ausgewogene Zusammensetzung aufweisen. Entscheidend ist jedoch nicht die Anzahl der Inhaltsstoffe, sondern deren Qualität und eine nachprüfbare Dosierung.
Tipp: Wenn Sie eine umfassendere Unterstützung in den Wechseljahren suchen, kann ein Menokomplex mit standardisiertem Rotklee-Extrakt eine interessante Option sein. Die Menokomplexe im Sortiment von velmena kombinieren Rotklee mit weiteren sorgfältig ausgewählten Mikronährstoffen und pflanzlichen Wirkstoffen wie Yamswurzel.
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Fazit: Rotklee ist kein Wundermittel, aber ein spannendes Forschungsgebiet
Wer sich eingehend mit dem Thema Rotklee befasst, stellt schnell fest, dass die wissenschaftliche Debatte differenzierter ist, als es manche Werbeversprechen vermuten lassen.
Rotklee ist weder eine garantierte Lösung für alle Wechseljahressymptome noch eine pflanzliche Hormonersatztherapie. Gleichzeitig ist er eine der am besten untersuchten Pflanzen in diesem Bereich. Mehrere hochwertige systematische Übersichtsarbeiten deuten darauf hin, dass standardisierte Rotklee-Extrakte vor allem bei Hitzewallungen von Nutzen sein könnten. Allerdings sind die Studiendaten noch nicht aussagekräftig genug, um allgemeine Empfehlungen aussprechen zu können.
Wer eine hormonfreie Unterstützung sucht, findet im Rotklee eine wissenschaftlich interessante Option, sollte jedoch realistische Erwartungen haben und die Entscheidung im besten Fall gemeinsam mit Medizinern treffen.
Für Frauen bedeutet dies Folgendes:
Rotklee ist kein Wundermittel, aber auch keineswegs nur ein traditionelles Hausmittel. Es handelt sich um einen pflanzlichen Wirkstoff, dessen mögliche Rolle bei Wechseljahresbeschwerden derzeit intensiv wissenschaftlich untersucht wird. Derzeit lässt sich jedoch noch nicht mit Sicherheit sagen, ob eine bestimmte Frau von Rotklee profitieren wird.
Wer sich für ein Rotklee-Präparat entscheidet, sollte darauf achten, dass es sich um einen standardisierten Extrakt handelt, dass die Herstellerangaben klar sind und dass die Zusammensetzung hochwertig ist. Ebenso wichtig ist es, realistische Erwartungen zu haben: Nahrungsergänzungsmittel sind weder ein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung noch für ärztliche Beratung.
Gerade Frauen, die nach einer hormonfreien Behandlungsmöglichkeit suchen, finden im Rotklee eine interessante Option, über die es sich lohnen kann, mit ihrem Frauenarzt oder ihrer Frauenärztin zu sprechen – insbesondere dann, wenn Hitzewallungen oder nächtliches Schwitzen ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Unser Tipp: Setzen Sie auf einen ganzheitlichen Ansatz, anstatt sich nur auf einen Inhaltsstoff zu konzentrieren
Die Wechseljahre sind ein komplexer biologischer Prozess. Deshalb bevorzugen viele Frauen Supplements, die mehrere sorgfältig ausgewählte Inhaltsstoffe kombinieren, anstatt sich ausschließlich auf einen Pflanzenextrakt zu konzentrieren. Die Menokomplexe im Sortiment von velmena enthalten unter anderem einen hochwertigen Rotklee-Extrakt und weitere ausgewählte Mikronährstoffe. Die Rezeptur wurde speziell für Frauen in den Wechseljahren entwickelt und ergänzt eine ausgewogene Ernährung in dieser besonderen Lebensphase.
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Quellen:
Kanadys W. et al. (2021): Evaluation of Clinical Meaningfulness of Red Clover Extract to Relieve Hot Flushes and Menopausal Symptoms – Systematic Review and Meta-analysis. PMID: 33920485.
Ghazanfarpour M. et al. (2015): Effects of Red Clover on Hot Flash and Circulating Hormone Concentrations – Systematic Review and Meta-analysis. PMID: 26693407.
Ghazanfarpour M. et al. (2015): Red Clover for Treatment of Hot Flashes and Menopausal Symptoms. PMID: 26471215.
Oh M.R. et al. (2024): Efficacy of Plant-Derived Dietary Supplements in Improving Overall Menopausal Symptoms – Updated Systematic Review and Meta-analysis. PMID: 38189863.
Jiang W., Wu K. (2026): The Effectiveness of Red Clover on Hot Flush in Menopausal Women – GRADE-Assessed Systematic Review and Meta-analysis. PMID: 42269521.
