Perimenopause Symptome: Die ersten Anzeichen ab 40 verstehen
Velmena RedaktionsteamFühlst du dich gerade wie ein Hochleistungsmotor, dem das Öl abgezapft wurde? Du bist erschöpft, weil du nachts um 3 aufgewacht bist und deine Geduld hängt an einem ganz dünnen Faden. Du machst aber nichts falsch und du bist auch nicht einfach nur gestresst. Dein Körper tritt lediglich in eine neue Phase ein – in die Perimenopause, die erste Phase der Wechseljahre. Willst Du mehr über diese Zeit des hormonellen Umbruchs wissen, lies hier weiter.
Perimenopause: Was ist das eigentlich?
Dieser Begriff wird oft fälschlicherweise mit der Menopause, dem Zeitpunkt deiner letzten Menstruation, verwechselt. Die Perimenopause ist jedoch die Übergangsphase, die schon Jahre vor der letzten Menstruation beginnt, normalerweise ab dem 40. Lebensjahr. In dieser Zeit geht die Aktivität der Eierstöcke langsam zurück. Die Hormonproduktion wird unregelmäßig, was zu den typischen Symptomen der Perimenopause führt. Oft wird auch von Prämenopause gesprochen. Experten definieren die Perimenopause als den Zeitraum, in dem hormonelle Schwankungen körperlich wahrnehmbar werden.

Grafik: Hormonverlauf von Östrogen und Progesteron in den Wechseljahren
Die „80-Prozent-Regel“
Etwa 80 Prozent der Frauen leiden während der hormonellen Umstellung in der Perimenopause unter Symptomen. Ein Drittel der Frauen empfindet diese Symptome sogar als erhebliche Einschränkung ihres Alltags. Nur etwa 20 Prozent durchlaufen diese Phase ohne jegliche Beschwerden.
Quelle: Stiftung Gesundheitswissen
Die Rolle von Progesteron: Warum das Gleichgewicht gestört wird
In der Anfangsphase der Perimenopause sinkt in der Regel zuerst der Progesteronspiegel. Progesteron ist unser natürliches „Wohlfühlhormon“ und wirkt unter anderem beruhigend auf das Nervensystem. Wenn dieser Puffer wegfällt, übernimmt Östrogen die Oberhand, was als Östrogendominanz bezeichnet wird. Das führt zu innerer Unruhe, Angstzuständen und den kräftezehrenden Schlafstörungen.

„Eines der ersten Anzeichen der Perimenopause ist die Verkürzung des Menstruationszyklus. Ursache ist eine beschleunigte Follikelreifung aufgrund erhöhter FSH-Spiegel (follikelstimulierendes Hormon).“
Quelle: Deutscher Menopausenverband, e.V.
Typische Symptome der Prämenopause: Wenn der Zyklus zum Überraschungsei wird
Viele Frauen sind überzeugt, dass Hitzewallungen den Beginn der Wechseljahre markieren, doch die ersten Anzeichen sind oft viel subtiler. Achte auf diese Symptome der Prämenopause:
- Kürzere Zyklen: Hat dein Zyklus bisher immer 28 Tage gedauert und sich plötzlich auf nur 24 oder 21 Tage verkürzt? Das ist ein typisches Zeichen für den frühen Progesteronmangel in der Perimenopause.
- Du wachst morgens um 3 Uhr auf: Du schläfst ein, wachst aber mitten in der Nacht auf und findest nicht wieder in den Schlaf.
- Verstärktes prämenstruelles Syndrom (PMS) und Spannungsgefühl in den Brüsten: Die Tage vor der Periode werden intensiver, die Brüste fühlen sich schwer und empfindlich an.
Perimenopause Symptome, die oft ignoriert werden
Neben den klassischen Symptomen gibt es verschiedene Anzeichen, die viele Frauen und auch Ärzte gar nicht mit den Hormonen in Verbindung bringen:
- Gehirnnebel (Brain Fog): Das Gefühl, alles wie durch einen Nebel wahrzunehmen, in Verbindung mit Konzentrations- und Wortfindungsstörungen.
- Gelenkschmerzen: Steifheit in den Fingern oder Knien am Morgen.
- Herzklopfen: Plötzliches Pochen in der Brust ohne körperliche Anstrengung.
- Trockene Haut und Augen: Dein Körper kann Feuchtigkeit nicht mehr so gut speichern.
- Veränderungen der Libido: Das sexuelle Verlangen nimmt oft ab, wenn der Hormonspiegel sinkt.
- Gewichtszunahme im Bauchbereich: Trotz Sport und gleichbleibender Ernährung steigt das Gewicht.
- Haarausfall oder dünner werdendes Haar.
- Verdauungsprobleme: Blähungen, Verstopfungen oder neue Unverträglichkeiten.
- Reizbarkeit und Wut: Du hast eine ganz kurze Zündschnur und erkennst dich selbst nicht wieder
- Schwindel.
Entdecke die Hilfe, die du brauchst
Du musst dich nicht damit abfinden, das hormonelle Chaos zu ertragen. Bei Velmena haben wir sorgfältig ausgewählte und bewusst formulierte Präparate für die Wechseljahre und das wichtigste Hormonwissen zusammengestellt, damit du dein Gleichgewicht aktiv wiederherstellen kannst. Bei uns findest du eine markenunabhägige Produktauswahl mit einem sehr guten Preis-/Qualitätsverhältnis, handverlesen und sehr sorgfältig ausgewählt.
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Wie du Deinem Körper jetzt helfen kannst
Die Perimenopause ist kein krankhafter, sondern ein natürlicher Prozess deines Körpers. Er braucht nun deine Aufmerksamkeit und deine Unterstützung. Dazu gehört unter anderem die Unterstützung mit den richtigen Nährstoffen wie Magnesium oder Vitamin D3.
- Wissen ist Macht: Lies Bücher von Expertinnen, um zu verstehen, was in deinem Körper vor sich geht und wie sich deine Hormone verändern. Das hilft dir, Symptomen zu verstehen, ihnen aktiv entgegenzuwirken und Ärzten die richtigen Fragen zu stellen bzw. die richtigen Untersuchungen einzufordern.
- Spezifische Nährstoffe: Meno-Komplexe mit pflanzlichen Phytoöstrogenen, gezielten Vitaminen wie Vitamin B6 (das zur Regulierung der Hormonaktivität beiträgt) oder Magnesium können wertvolle Verbündete sein.
- Stressbewältigung: Da deine Progesteronreserven abnehmen, reagiert dein Körper empfindlicher auf das Stresshormon Cortisol. Ruhepausen sind jetzt eine Notwendigkeit, kein Luxus. Aber es gibt auch Produkte, die Dich im Umgang mit Stress begleiten. Dazu zählt z.B. Ashwagandha.
Fazit: Du bist nicht allein
Die Perimenopause ist eine Zeit der Veränderungen. Geh positiv in die Wechseljahre, denn diese Zeit der hormonellen Umstellung kann bis zu 10 Jahre dauern. Mit der richtigen Kombination aus Wissen und gezielter Unterstützung kann das vermeintliche Hormonchaos auch zu einer neuen Form der Freiheit und zu einem neuen Körpergefühl führen.