Symptome und Beschwerden in den Wechseljahren einer Frau
Velmena RedaktionsteamDie Wechseljahre der Frau sind seit Jahrzehnten ein schambehaftetes Thema, das von der Medizin vollständig vernachlässigt wird. Und das, obwohl geschätzt 9 Millionen Frauen in den Wechseljahren sind. Zwei Drittel dieser Frauen sollen mit typischen Beschwerden wie Hitzewallungen etc. zu kämpfen haben. Inzwischen kommt das Thema zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit und damit auch in den Blick der Medizin und der zuständigen Gesundheitsbehörden. Trotzdem fehlt es an umfassender Aufklärung der Ärzte und der Frauen, an Beratungsleistungen, an ärztlicher Weiterbildung, an Therapieoptionen und an Forschungsgeldern.
Die meisten Frauen fühlen sich nach wie vor mit ihren Symptomen und Beschwerden nicht ernst genommen. Noch schlimmer: Sie wissen selbst nicht, dass der Beginn der Wechseljahre nicht erst an Hitzewallungen zu erkennen ist und dass viele gesundheitliche Probleme einen hormonellen Ursprung haben. Deshalb gibt es hier einen groben Überblick über die verschiedenen Phasen der Wechseljahre, die hormonellen Veränderungen sowie die möglichen Symptome.
Wie merkt eine Frau, dass sie in die Wechseljahre kommt?
Der Verlauf der Wechseljahre ist bei jeder Frau sehr individuell. Viele Frauen verstehen erst im Rückblick, dass sie bereits Jahre zuvor Symptome hatten, die sie aufgrund ihres Alters und ihrer Lebenssituation niemals den Wechseljahren zugeschrieben hätten. Bei den meisten Frauen sind das Zyklusunregelmäßigkeiten, plötzliche Schlafprobleme oder ihnen bisher unbekannte Stimmungsschwankungen. Diese Symptome treten bei einigen schon mit Mitte 30 auf, wenn man noch in der Familienplanung ist oder kleine Kinder hat. Das Wort Wechseljahre ist dann gefühlt noch Jahrzehnte entfernt. Aber dem ist nicht so. Wechseljahre mit 40 sind also keine Ausnahme, sondern durchaus normal. Grundsätzlich ist der Beginn der Wechseljahre sehr individuell, sodass die Frage, ab wann sie beginnen, nicht klar und eindeutig beantwortet werden kann. Die folgenden Informationen bringen etwas Licht ins Dickicht der Hormone, um den eigenen Körper erst einmal zu verstehen. Nur dann kann man ihn gezielt unterstützen, um gut durch diese herausfordernden Jahre zu kommen.
Wodurch entstehen hormonelle Beschwerden in den Wechseljahren?
Drei Hormone prägen unsere Weiblichkeit und unseren Zyklus: Östrogen, Progesteron und Testosteron. Ihre Funktionen werden kurz erläutert, denn sie bilden die Basis für das Verständnis der Symptome in den Wechseljahren.
Östrogen und seine Funktion
Östrogen, ein Oberbegriff für eine Östrogenfamilie, sorgt für die weiblichen Kurven, die pralle Haut, das volle Haar, die feuchten Schleimhäute, für starke Knochen, geschmeidige Gelenke, Emotionen, das Bedürfnis nach Familie und Nestbau und schützt Gehirn und Herz. In der Fortpflanzung spielt das Hormon Östrogen eine wichtige Rolle, denn es baut die Schleimhaut in der Gebärmutter auf, um nach dem Eisprung die Einnistung einer befruchteten Eizelle zu ermöglichen. Das geht einher mit Wassereinlagerungen an den Brüsten, manchmal auch an den Händen und Füßen. Im ganzen Körper finden sich Östrogenrezeptoren; deshalb beeinflusst das Hormon sehr viele Prozesse.
Progesteron und seine Funktion
Progesteron ist der Gegenspieler von Östrogen und gleicht die Effekte wie Schleimhautaufbau, Wassereinlagerungen und Stimmungsschwankungen wieder aus und trägt zu einem guten und erholsamen Schlaf sowie zu einem regelmäßigen Zyklus bei. Progesteron entwässert, entspannt und ist gut für Psyche und Nerven. Das Hormon wird in der zweiten Zyklushälfte produziert, und seine Entstehung ist wichtig für das Verständnis der Wechselsjahressymptome. Progesteron entsteht nur, wenn eine Eizelle ausreift und ein Eisprung stattfindet. Aus der Eihülle entsteht der Gelbkörper, für zwei Wochen quasi ein Miniorgan, das Progesteron produziert. Progesteronrezeptoren befinden sich ebenfalls in vielen Bereichen unseres Körpers, wie dem Gehirn, den Knochen und der Schilddrüse.
Merke: Wenn kein Eisprung, dann kein Progesteron und damit kein Gegenspieler des Östrogens, was Einfluss auf den Zyklus hat! Ein Progesteronmangel löst in der Regel die ersten Symptome der Wechseljahre aus.
Testosteron und seine Funktion
Von diesem Hormon haben Frauen natürlich weniger als Männer, aber es sorgt bei uns für Muskelaufbau, Libido sowie Energie und Tatkraft. Testosteron wird unter anderem im Eierstock produziert und schwingt etwas mit dem Östrogen mit. In den Wechseljahren bleibt der Testosteronwert bei Frauen am längsten stabil und kann dadurch manchmal zu hoch ausfallen.

Grafik: Darstellung der Funktion der drei Hormone
Was sind die Ursachen für Wechseljahressymptome und Beschwerden?
Jede Frau hat von Geburt an die Eizellen für ihr ganzes Leben in den Eierstöcken. Ab ca. dem 40. Lebensjahr geht der Vorrat zur Neige und es reift nicht mehr jeden Monat eine Eizelle so heran, dass es zu einem Eisprung kommt. Dann fehlt die Eihülle; damit entsteht kein Progesteron, und damit fehlt der Gegenspieler von Östrogen.
Progesteronmangel und Symptome
Bei Progesteronmangel, der in der Regel zu den ersten Anzeichen der Wechseljahre in der frühen Perimenopause gehört, treten bereits Symptome auf: Durch den Progesteronmangel kann sich die Schleimhaut weiter aufbauen, die Brust kann spannen, der Schlaf gestört sein, die Stimmung schwanken und der Zyklus unregelmäßig sein. Anfangs passiert das nicht jeden Monat, aber mit zunehmendem Alter immer öfter. Durch den Mangel an Progesteron kommt es zu einer Östrogendominanz. Die Folge: Die Gebärmutterschleimhaut baut sich immer weiter auf und Wasser wird eingelagert.
Östrogenmangel und Östrogendominanz
Ab ca. Mitte der 40er beginnt Östrogen zu schwanken, mal gibt es Östrogenmangel, mal Östrogendominanz, was jeweils andere Symptome auslöst, die sich aus der oben erklärten Funktion der Hormone ergeben. Wenn eine Frau Ende 40 / Anfang 50 ist, sinkt der Östrogenspiegel dauerhaft ab, was dann auch Folgen für die Östrogenrezeptoren im ganzen Körper hat. Dort kommt kein Hormon mehr an, und das kann buchstäblich von Kopf bis Fuß zu Problemen führen, denn der Schutz für Knochen, Gefäße, Herz, Haut, Gelenke und Gehirn geht stark zurück. Das Hormon Testosteron bleibt bei Frauen in den Wechseljahren noch etwas länger stabil und damit höher, was bei einigen Frauen zu Wechseljahressymptomen wie Haarausfall oder Gesichtsbehaarung führt.

Grafik: Hormonverlauf von Östrogen und Progesteron in den Wechseljahren
Zur Erläuterung: In der Prämenopause ist das Östrogen sehr stabil, während das Progesteron erste Schwankungen aufweist. In der frühen Perimenopause sinkt das Progesteron deutlich, während das Östrogen noch weitgehend stabil bleibt. In der späten Perimenopause liegt das Progesteron bereits auf einem sehr niedrigen Niveau, und auch der Östrogenspiegel fällt relativ steil ab. Wenn beide Hormone auf einem sehr niedrigen Niveau sind, kommt die Menopause, die letzte Periode, im Schnitt mit 51 Jahren. Danach, in der Postmenopause, bleiben Östrogen und Progesteron auf einem sehr niedrigen Niveau.
Bei vielen Frauen wirken diese hormonellen Veränderungen so stark, dass nichts mehr so scheint, wie es war. Sie erkennen sich kaum wieder, fühlen sich schlecht und verspüren einen regelrechten Umbruch im Leben. Nicht wenige Frauen erleben Veränderungen an Körper, Geist und Seele. Ja, die Wechseljahre können sehr anstrengend sein.
Frauen, die hormonell verhüten, zeigen oft weniger starke Wechseljahressymptome, weil der Hormonhaushalt nicht natürlicher ist, sondern künstlich beeinflusst wird. Der Beginn der Wechseljahre wird dadurch nicht so spürbar.
Was sind die Wechseljahre und wie lange dauern sie?
Grundsätzlich sind die Wechseljahre etwas ganz Natürliches und keine Krankheit, auch wenn es sich für manche Frauen aufgrund der starken Symptome so anfühlt. Und … jede Frau kommt in die Wechseljahre, ausnahmslos! Diese, auch Klimakterium genannte Phase, kann sich weit über 10 Jahre hinziehen. Heute teilt man die Wechseljahre in vier Abschnitte ein, die jeweils eigene Herausforderungen mit sich bringen.

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Was sind die vier Phasen der Wechseljahre?
Diese Grafik zeigt die vier Phasen der Wechseljahre.

Grafik: Die 4 Phasen der Wechseljahre
Die Prämenopause als Beginn der Wechseljahre
Diese Phase beginnt bei manchen Frauen bereits in den 30ern, bei den meisten jedoch mit Anfang 40. Dabei beginnt der Körper, die Hormonproduktion schon leicht zu drosseln. Es reift nicht mehr jeden Monat ein Ei heran und es kommt dadurch in diesen Monaten zu einem Progesteronmangel. Der Zyklus ist meist noch regelmäßig, kann sich aber bereits verkürzen. Es können stärkere Blutungen oder Zwischenblutungen auftreten und manche Frauen haben verstärkte PMS-Symptome. Viele Frauen wundern sich, dass sie plötzliche Schlafstörungen bekommen. Dies sind die ersten Anzeichen der Wechseljahre, also der natürlichen hormonellen Veränderungen im Leben einer Frau. Das ist der Grund, warum es ab Mitte 30 immer schwerer wird, schwanger zu werden.
Vorsicht bei natürlicher Verhütung: Zykluslänge und Körpertemperatur werden durch Progesteron gesteuert und sind nicht mehr so stabil, dass die Zuverlässigkeit zu 100 Prozent gewährleistet ist.
Die Perimenopause – mit vielen Symptomen der Wechseljahre
Diese Phase der Wechseljahre beginnt in einem Alter von Anfang/Mitte 40, bei manchen Frauen auch schon mit 35 oder früher. Dann beginnt die frühe Perimenopause. Zu den ersten Anzeichen und Symptomen können gehören – ausgelöst durch den Progesteronmangel – Energielosigkeit und Erschöpfung, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen und erhöhte Reizbarkeit, Gewichtszunahme in der Körpermitte, Konzentrationsprobleme und Gehirnnebel, stärkere und längere Monatsblutungen sowie Wassereinlagerungen
Die späte Perimenopause dauert bis zu einem Jahr nach der letzten Regelblutung. Die ist bei den meisten Frauen mit Anfang 50. Ihr merkt: Die Perimenopause dauert lange. Sie ist gekennzeichnet von starken Schwankungen des Östrogenspiegels: Mal ist er sehr hoch – Östrogendominanz –, dann fällt er wieder rapide ab, was zu einem Östrogenmangel führt. Das Progesteron geht in dieser Zeit bereits stark zurück, weil die fruchtbaren Monate deutlich abnehmen. Zu den Symptomen der späten Perimenopause – ausgelöst durch Progesteronmangel, Östrogenmangel oder Östrogendominanz – zählen Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Libidoverlust oder vaginale Trockenheit. Diese Phase der Wechseljahre wird von vielen Frauen als die Schlimmste erlebt, weil die Beschwerden beider Phasen gemeinsam auftreten können.

Wenn du dich fragst: Wie merke ich, dass ich in der Perimenopause bin? Dann ist diese Info für viele Frauen augenöffnend: In dieser Zeit der Wechseljahre treten die typischen Symptome wie Hitzewallungen am häufigsten auf. In der Perimenopause kommt es häufig zu starken Blutungen, aber auch zu Symptomen, die gar nichts mit den weiblichen Organen zu tun haben. Das sind z.B. Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen oder auch Stimmungsschwankungen von depressiv bis wütend. Die Regelblutung kann trotzdem noch sehr regelmäßig sein!
Erst in der späten Perimenopause – Ende 40 / Anfang 50 –, kurz vor der Menopause, beginnt der Östrogenspiegel dauerhaft zu sinken. Da können ganz plötzlich Symptome wie Hitzewallungen auftreten und die meisten Frauen merken spätestens dann, dass sie nun in die Wechseljahre kommen. Danach pendeln sich sowohl Progesteron als auch Östrogen auf einem konstant niedrigen Level ein.
Die Menopause – das Ende der Fruchtbarkeit
Hier besteht ein großes Missverständnis. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird von den Wechseljahren oft als Menopause gesprochen. Der Unterschied zwischen Menopause und Wechseljahren ist folgender: Die Wechseljahre sind ein langer Prozess der hormonellen Umstellung, während die Menopause ein singuläres Ereignis ist. Es ist die letzte Periodenblutung im Leben einer Frau! Ob es wirklich die letzte war, weiß man erst 12 Monate später. Deshalb lässt sich die Frage nach den Anzeichen einer Menopause nicht beantworten. Die gibt es so nicht.
Merke: Wenn Du 12 Monate lang keine Periode hattest, sind Deine fruchtbaren Jahre vorbei und Du trittst in eine neue hormonelle Lebensphase ein. Die Wechseljahre sind damit aber noch nicht vorbei.
Die Frage, in welchem Alter die Menopause eintritt, lässt sich nur mit einem durchschnittlichen Wert beantworten. Bei den meisten Frauen zwischen 50 und 52.
Die Postmenopause – Vorsorge wird wichtig
Mit Anfang- oder Mitte-50 kommen die meisten Frauen in die Postmenopause. Der Körper pendelt sich in ein neues hormonelles Gleichgewicht ein und viele der unangenehmen Wechseljahressymptome verschwinden. Das dauert ca. 2-7 Jahre. Dabei treten neue Symptome in der Postmenopause auf, die in den Fokus rücken sollten. Dazu zählen Scheidentrockenheit, Osteoporosegefahr, Blutdruckentgleisung etc.
Viele Frauen denken leider, dass alles wie vorher ist, wenn die Wechseljahre vorbei sind. Das ist leider nicht so, denn die Hormone fehlen uns nun dauerhaft und damit auch ihre Schutzfunktion. Unser Körper braucht in der Postmenopause unsere besondere Aufmerksamkeit, damit wir gesund altern können und Alterserkrankungen vorgebeugt werden.
Die Frage, wie lange die Postmenopause dauert, lässt sich damit ganz leicht beantworten: bis ans Lebensende! Der Name sagt es: Es ist die Zeit nach der letzten Regelblutung, die als Menopause bezeichnet wird.
Wann sind die Wechseljahre vorbei?
Das Ende der erlebten Wechseljahre ist sehr individuell. Es gibt Frauen, die auch mit weit über 60 Jahren noch über Wechseljahressymptome klagen. Mit Mitte/Ende 50 hat der Körper bei den meisten Frauen jedoch ein neues hormonelles Gleichgewicht gefunden, allerdings auf sehr niedrigem Niveau.
Die 34 Symptome der Wechseljahre – Symptome in den Wechseljahren
Die Wechseljahre sind von einer Vielzahl von Symptomen geprägt, die meistens weder den Ärzten noch den betroffenen Frauen bekannt sind. Die Ursache für die sehr vielfältigen Beschwerden liegt unter anderem in den zahlreichen Östrogen- und Progesteronrezeptoren im Körper. Sie sitzen im Gehirn, in den Knochen, den Muskeln, den Gelenken, den Schleimhäuten, den Gefäßen, im Darm usw.
Außerdem sind Östrogen und Progesteron an der Bildung von Knochenzellen beteiligt. Deshalb droht uns im Alter Osteoporose. Ohne Östrogen kommt es auch zu weniger Feuchtigkeit in unseren Schleimhäuten. Das betrifft aber nicht nur unsere Vaginalschleimhaut, sondern häufig auch die Gelenke, denen die Gelenkflüssigkeit fehlt, sowie die Augen und den Mund. Trockenheit ist also ein großes Thema jenseits der 50.
Östrogen schützt besonders unser Herz-Kreislauf-System; deshalb erleiden Frauen vor den Wechseljahren weniger Herzinfarkte als Männer und haben auch weniger Blutdruckprobleme. Das ändert sich manchmal schlagartig, wenn der Östrogengehalt stark fällt: Der Blutdruck schießt nach oben und die Gefahr für Herzinfarkte oder Schlaganfälle nimmt dann auch für Frauen deutlich zu.
Die folgende Liste mit 34 Symptomen der Wechseljahre gibt einen Überblick über die Vielfalt der Anzeichen des hormonellen Wandels, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zu jedem Symptom findest du unter dem Link weitere Informationen. Diese Liste soll auf keinen Fall Angst machen, denn viele Frauen erleben nur einen Teil dieser Beschwerden. Aber sie soll dafür sensibilisieren, dass bei diesen gesundheitlichen Problemen in der Lebensmitte einer Frau immer die Hormone mitgedacht werden sollten. Dann ist es viel leichter, eine geeignete Therapie zu finden.
Ihr werdet sehen, dass es auf die Frage: Welche Symptome sind typisch für die Wechseljahre? viele Antworten gibt.

Grafik: Die vielseitigen Symptome der Wechseljahre
34 Symptome der Wechseljahre
1. Leichte, starke, schwere und unregelmäßige Blutungen und Zyklusveränderungen
2. Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Nachtschweiß
3. Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Wut, Depressionen
4. Schlafstörungen: Probleme beim Einschlafen und Durchschlafen
5. Ängste und Panikattacken
6. Konzentrationsstörungen / kognitive Probleme / Brain Fog / Gedächtnislücken
7. Haarausfall oder dünner werdendes Haar
8. Hautprobleme und -veränderungen, Quaddeln, Ekzeme
9. Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen
10. Libidoverlust: Keine Lust auf Intimität
11. Vaginale Trockenheit
12. Migräne und Kopfschmerzen
13. Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, Herzklopfen
14. Gewichtszunahme, vor allem am Bauch
15. Verdauungsprobleme wie Blähungen, Durchfall, Verstopfungen, Sodbrennen
16. Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit
17. Blasenentzündungen und Harnwegsinfekte
18. Inkontinenz durch Schwächung des Beckenbodens
19. Schmerzende Brust, Spannungsgefühle in der Brust
20. Veränderter Körpergeruch
21. Schwindelanfälle
22. Neue Allergien und Unverträglichkeiten
23. Verstärkte PMS-Symptome
24. Juckende, brennende Vagina
25. Schmerzen beim Sex
26. Es klingelt im Ohr: Tinnitus
27. Juckende Ohren
28. Haarwuchs im Gesicht
29. Osteoporose = Knochenschwund
30. Brüchige Nägel
31. Zahnfleischprobleme, trockener / brennender Mund, brennende Zunge
32. Restless-Leg-Syndrom, Kribbeln in den Gliedmaßen
33. Hoher Blutdruck
34. Geruchsempfindlichkeit und Geschmacksveränderung
Die Wechseljahre aus ganzheitlicher Sicht
Die Wechseljahre werden von Frauen individuell sehr unterschiedlich erlebt, obwohl bei allen die gleichen hormonellen Umbrüche stattfinden. Es gibt keine Frau, die nicht in die Wechseljahre gerät. Und trotzdem gibt es enorme Unterschiede im Erleben dieser Phase, die sich über mehr als 10 Jahre hinziehen kann. Es gibt Frauen, die so gut wie nichts merken; andere haben über Jahre hinweg massive und vielfältige Beschwerden. Wahrscheinlich liegt der Unterschied im allgemeinen Gesundheitszustand der Frauen. Dazu zählen beispielsweise
- Dysbalancen in verschiedenen Körpersystemen wie dem Verdauungssystem
- Stressbelastung
- allgemeine Nährstoffversorgung
- Ernährung
- Vorhandensein von stillen, chronischen Entzündungen
- Belastung der Leber
Unter den einzelnen Links findet ihr vertiefende Informationen zu möglichen Problemfeldern, die die Wechseljahre zu einer echten gesundheitlichen und mentalen Herausforderung machen können.
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